31.Mai 2007

Erfolgreicher Abschluß der Grundausbildung

An sechs Samstagen absolvierten 15 Feuerwehrfrauen und -männer aus allen

Binger Feuerwehreinheiten den zweiten Teil der Grundausbildung. Zu Beginn

der insgesamt zweijährigen Ausbildung stand bereits ein 70-stündiger

Lehrgang auf Kreisebene. Der zweite Teil fand nun wehrintern statt. Neben

theoretischem Unterricht mussten die Teilnehmer auch zahlreiche

Einsatzübungen absolvieren. Einer der Höhepunkte des Lehrgangs war die

Begehung eines Altenheims. Hierbei konnten die Aufgaben des vorbeugenden

Brandschutzes und der Alarm- und Einsatzplanung praxisnah vermittelt

werden. Die Leistungsprüfung zum Ende des Lehrgangs wurde von allen

Teilnehmern erfolgreich abgelegt. Der Lehrgangsleiter und Wehrleiter der

Binger Feuerwehr, Marco Umlauf, gratulierte den Teilnehmern und freute sich

über den guten Ausbildungstand der jungen Feuerwehrangehörigen. Als

Ausbilder fungierten erfahrene Einsatzkräfte der Binger Feuerwehren die

neben dem normalen Feuerwehrdienst zusätzlich 114 Ausbildungsstunden im

Rahmen des Lehrgangs geleistet haben.

Die Stadt Bingen am Rhein ist stolz auf ihre Feuerwehrmitglieder, die

bereit sind, sich in ihrer Freizeit zum Wohle der Bürger ihrer Stadt

weiterzubilden bzw. das Erlernte an ihre Kameraden weiter zu geben.

via 31.Mai 2007.

11.Juli 2007

Urkundenübergabe auf der Burg Klopp

Bürgermeister Thomas Feser überreichte den ehrenamtlichen Führungskräften, die nach dem altersbedingten Ausscheiden ihrer Vorgänger in die neuen Positionen gewählt worden waren, ihre Urkunden auf Burg Klopp. Er bedankte sich bei allen Feuerwehrangehörigen für die Bereitschaft, dieses Ehrenamt zum Wohle der Bürger auszuüben. Der Übergabe der Ernennungsurkunden wohnte der Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehren Bingen, Marco Umlauf, bei. Er bedankte sich ebenfalls bei seinen Feuerwehrkameraden für ihr Engagement und betonte, dass er sich auf die künftige gemeinsame Zusammenarbeit freue.

via 11.Juli 2007.

01.Oktober 2007

Schwerer Verkehrsunfall war eine Alarmübung

Der Anblick ließ Schlimmes befürchten. Im Gewerbegebiet Sponsheim stießen zwei PKW zusammen. Ein Fahrzeug überschlug sich mehrmals und blieb auf dem Dach liegen. Der zweite PKW kippte durch den Aufprall auf die Seite. Drei Insassen wurden bei dem Unfall eingeklemmt. Zum Glück war dies nur die Ausgangslage für eine Alarmübung der Freiwilligen Feuerwehren aus den Stadtteilen Sponsheim, Büdesheim und der Innenstadt am Freitagabend.

Insgesamt 43 Einsatzkräfte eilten zur Unglücksstelle und wurden dort bereits von zwei Rettungswagen samt Helfern des Rettungsdienstes erwartet. Nach der Erstversorgung der eingeklemmten Personen begann die aufwendige Befreiung der „Unfallopfer“ aus den nicht alltäglichen Lagen der PKW. Dabei musste das schwere Gerät teilweise über weite Strecken zu den verunfallten Fahrzeugen getragen werden. Die beengten Verhältnisse vor Ort ließen es nicht zu, dass alle Einsatzfahrzeuge zur Unfallstelle vordringen konnten. „Eine Lage die uns jederzeit auch auf der Autobahn erwarten kann“, resümierte der Binger Wehrleiter Marco Umlauf diese Situation, der im übrigen mit den gezeigten Leistungen und dem daraus resultierenden hohen Ausbildungsstand der Einsatzkräfte sehr zufrieden wahr.

Zum Einsatz kamen zwei Rettungssätze sowie umfangreiches Unterbau- und Abstützmaterial, das zur Stabilisierung der Fahrzeuge benötigt wurde.

Bewährt hat sich bei dieser Übung erneut das im Frühjahr 2007 in Dienst gestellte Hilfeleistungs-Löschfahrzeug der Einheit Büdesheim.

Diese Übung bildete den Auftakt für eine wehrinterne Fortbildung im Bereich der Technischen Hilfeleistung. Am 06.10.2007 werden 18 Binger Feuerwehrangehörige ein ganztägiges Seminar absolvieren und hierbei die neuesten Techniken und Standards zur patientengerechten Rettung nach Verkehrsunfällen erlernen.

via 01.Oktober 2007.

22.Oktober 2007

Feuerwehr absolviert Fachseminar Technische Hilfe

Zum ersten Mal hat die Binger Feuerwehr ein Seminar für die Technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfällen veranstaltet.

17 Feuerwehrangehörige der Einheiten Bingen-Stadt, Büdesheim und Kempten wurden einen Tag lang in der richtigen Handhabung des technischen Gerätes, dem Umgang mit modernen Sicherheitseinrichtungen in PKW´s und der patientengerechten Rettung von Unfallopfern geschult.

Als Referenten für dieses Seminar konnten zwei Experten gewonnen werden, die bereits Feuerwehren aus mehreren europäischen Ländern fortgebildet haben.

Nach einer theoretischen Einweisung wurden im praktischen Teil aus insgesamt drei Fahrzeugen eingeklemmte Personen fachgerecht und möglichst schonend befreit.

Das von Wehrleiter Marco Umlauf initiierte Seminar soll künftig alle 1-2 Jahre wiederholt werden. Nur so können eine regelmäßige Aus- und Fortbildung in diesem Bereich sichergestellt und die neuesten technischen Entwicklungen weitergegeben werden.

Im Abschlussgespräch dankte der Wehrleiter den vielen Helfern, die bei der Organisation und der Vorbereitung mitgewirkt haben und freute sich über das rege Interesse der Teilnehmer.

Oberbürgermeisterin Birgit Collin-Langen zeigte sich erfreut über das große Engagement der Feuerwehrangehörigen; werde mit solchen Seminaren doch der hohe Ausbildungsstand der Wehren gefestigt und erweitert.

via 22.Oktober 2007.

23.Oktober 2007

Nachrüstpflicht für Rauchwarnmelder in Wohnungen

Bislang mussten nur Neubauten mit Rauchmeldern ausgerüstet werden. Ende Juni 2007 hat der Landtag Rheinland-Pfalz eine Änderung der Landesbauordnung (§ 44 Abs. 8) beschlossen. Hiernach müssen alle bestehenden Wohnungen in einem Zeitraum von 5 Jahren (bis Juli 2012) mit Rauchmeldern aus- bzw. nachgerüstet sein. In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.

Verantwortlich für den Einbau und die Wartung des Rauchwarnmelders ist der Eigentümer.

Auch wenn die Übergangszeit mit 5 Jahren großzügig bemessen ist, möchte das Bauamt der Stadtverwaltung schon heute auf die Verpflichtung hinweisen. Im eigenen Interesse wird empfohlen, der gesetzlichen Verpflichtung bald nachzukommen und die Rauchwarnmelder als lebensrettendes Frühwarnsystem zu installieren.

Die meisten Brände in Privathaushalten werden vor allem nachts zur tödlichen Gefahr. Im Schlaf wird der Brandrauch nicht wahrgenommen, so dass die Opfer den kohlenmonoxidhaltigen Brandrauch einatmen und im Schlaf bewusstlos werden und ersticken. Todesursache bei einem Brand ist in der Regel nicht das Feuer, sondern der hochgiftige Rauch. Der schrille Alarm des Rauchmelders warnt rechtzeitig bei Brandrauch. Zigarettenrauch und brennende Kerzen lösen aufgrund der sensiblen Sensoren eines geprüften Rauchmelders keinen Alarm aus.

Folgendes sollte beachtet werden:

* Kauf von Geräten mit VdS-Prüfzeichen mit Warnfunktion beim Nachlassen der Batterieleis-tung (batteriebetriebene Rauchmelder bleiben auch bei Stromausfall funktionstüchtig).

* Anbringung an der Zimmerdecke, möglichst in Raummitte.

* Regelmäßige Wartung der Rauchwarnmelder nach Angaben des Herstellers mit Funktionsüberprüfung

Für Fragen steht das städtische Bauamt, Abteilung Bauaufsicht unter der Tel.-Nr. 06721/184-155 oder 184-154 sowie die Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Brandschutzdienststelle unter der Tel.-Nr. 06132/787-2140 gerne zur Verfügung.

Info’s gibt’s auch im Internet unter http://www.rauchmelder-lebensretter.de und http://www.lfv-rlp.de.

via 23.Oktober 2007.

28.November 2007

Kreis übergibt Fahrzeug an Landkreis Nysa (Polen)

Das bisherige Atem- und Strahlenschutzfahrzeug aus dem kreiseigenen Gefahrstoffzug übergaben Landrat Claus Schick und der Leitende staatliche Beamte Manfred Heinisch an eine Delegation aus dem Mainz-Binger Partnerlandkreis Nysa/Polen. Miroslaw Borkowski, Mitglied des Neisser Kreisrates und auch “Floriansjünger”, nahm das Fahrzeug zusammen mit Kollegen von der Feuerwehr in Empfang und transportierte es nach Nysa. Dort wird das Auto in der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Otmuchòw eingesetzt.

Das Atem- und Strahlenschutzfahrzeug, als Bestandteil des Gefahrenstoffzuges stationiert bei der Freiwilligen Feuerwehr Bingen, wurde im September vom Landkreis ersetzt und den Freunden in Polen zur Verbesserung des Brandschutzes kostenlos zur Verfügung gestellt. Bereits in der Vergangenheit hatte der Landkreis Mainz-Bingen Nysa im Rahmen der Partnerschaft unterstützt, so beispielsweise beim verheerenden Oderhochwasser vor einigen Jahre, als der Kreis einen Hilfstransport organisierte. “Im Namen der Bürgerinnen und Bürger von Nysa” bedankte Adam Fujarczuk, Landrat des Partnerkreises, bei seinem Mainz-Binger Kollegen Claus Schick.

via 28.November 2007.

22.Februar 2008

Brand-Szenario nach Verpuffung

Vier Stunden dauerte das Übungsmanöver der Feuerwehren auf dem Gelände des Globus-Logistik-Zentrums im Binger Stadtteil Gaulsheim.

Logistischer Groß-Einsatztag im Gaulsheimer Gewerbegebiet: Gottlob, dass es „nur“ eine Übung war, zu der die Sirenen des gesamten Binger Stadtbereichs am Freitag gegen 18 Uhr zum Einsatz alarmierten und die Binger Bevölkerung aufschreckten. Geprobt wurde der „absolute“ Ernstfall, der nach Meinung der Führungskräfte auch in dieser Dimension vorstellbar gewesen sein könnte.

Ein realitätsnahes Szenario führte dabei Regie, bei der es der Kreisbrandleitung um Bernhard Ketelaer und dem Stadt-Wehrleiter Marco Umlauf wichtig war, einen ausreichenden Personalbestand und erforderliche Gerätschaften „ihrer“ Feuerwehren, der beteiligten Hilfsorganisationen und aller Binger Schnelleingreifgruppen Inspektions- und Standort übergreifend in einem nahezu vierstündigen „Manöver“ auf eine harte Probe zu stellen. Das ist ihr voll gelungen und hat mit einer logistischen Meisterleistung im Zusammenspiel aller Beteiligten eine Super-Note verdient.

Mehr als 40 Feuerwehrautos mit verschiedensten Standort- und Einsatzmöglichkeiten, dazu nach ersten Schätzungen nahezu 300 Einsatzkräfte aller Hilfs-Institutionen waren dabei im Einsatz.

Sachverhalt: Aufgrund einer Verpuffung an einem Tanklastzug auf dem Gelände des Globus-Logistik-Zentrums im Gaulsheimer Industriegebiet gerät der Lkw, beladen mit Gefahrgut in Brand. Der Gebäudekomplex des Obst- und Frische-Kühllagers wurde durch ausgelaufene, brennbare Flüssigkeit zum „absoluten“ Brandobjekt. Schwierig entwickelte sich die Rettung von 20 „Verletzten“, die sich noch in der brennenden Halle befanden und deren „Rettung“ oberste Priorität hatte.

Letztendlich konnten alle zwischen Paletten und Lagerkomponenten gesuchte „Opfer“ ausfindig gemacht und dem auf dem Logistik-Gelände eingerichteten „Sanitätsplatz“ einer fürsorglichen Hilfeleistung durch DRK, MHD und ASB zugeführt werden. Über die Fahrzeuge der Binger Wehren hinaus waren Gerätschaften aus dem Landkreises mit Tanklöschzügen, Gerätewagen, Gefahrstoffzügen und Sonderfahrzeugen, zusammen mit einem „vollen“ Fuhrpark des THW, als Abstützkomponente und Beleuchtungsausrichter im Einsatz. Kurze Gespräche über die im Vorfeld abgesprochenen Frequenzen zur Kooperation zwischen den Einsatzleitern waren zu vernehmen, wobei es zum eigentlichen Löschen des „Brandherdes“ auch galt, einen aus zehn C-Rohren „kühlenden“ Wasser-Absperrriegel zwischen anderen Firmenobjekten und den Zulieferlastern herzustellen. Tausend Meter B-Schlauch aus dem Kempter und Gaulsheimer Ortsgebiet zur sicheren Wasserversorgung galt es zudem auszulegen, eine schnelle logistische Leistung. Die geübten Handgriffe saßen, jeder der Einsatzkräfte versah seine ihm zugeteilte Aufgabe mit Raschheit. In einer Zwischenbilanz des vierstündigen „Riesen-Rettungs-Projektes“ attestierte Bingens Wehrleiter Marco Umlauf zur Halbzeit der Übung den Gruppenführern eine übersichtliche Koordination. Landrat Claus Schick hatte sich in einer Stipp-Visite von einem funktionierenden Einsatz „seiner“ Landkreis-Helfer überzeugt, Bingens Feuerwehrchefin und Ob Birgit Collin-Langen zeigte sich beeindruckt von „ihrer“ schlagkräftigen Feuerwehreinheit, die wesentlich zur Bewältigung der Aufgaben der Übung des Landkreises beigetragen hat. Letztlich galt seitens der Kreisverwaltung dem Management der „Globus-Logistik“ im Binger Industriegebiet um Hans Steinbach zur Ausrichtung dieser „Mammut-Übung“ herzlicher Dank, ebenso der Firma Wink zur Bereitstellung von Übungsmaterial.

via 22.Februar 2008.

01.April 2008

Zu Lande, zu Wasser und nun auch in der Luft…

Rechtzeitig zu Beginn der Landesgartenschau können wir als erste Feuerwehr in Deutschland einen Hubschrauber in Dienst stellen und erweitern damit unser Einsatzspektrum enorm. Der Hubschrauber wurde natürlich nicht nur ausschließlich zur Landesgartenschau beschafft, sondern bleibt auch danach bei uns im Einsatz.

Das Einsatzspektrum reicht vom einfachen Personal- und Materialtransport über weite Strecken oder in unwegsames Gelände bis zur Bekämpfung von Wald- und Flächenbränden. Desweiteren kann der Hubschrauber auch als „klassischer“ Rettungshubschrauber eingesetzt werden, daher lautet die offizielle Bezeichnung MehrZweck-Lösch- und Hilfeleistungshubschrauber (MZLH).

Durch die Ausstattung mit einer Winde können Verletzte auch aus unwegsamen Gelände gerettet werden bzw. Retter abgeseilt werden. Der Hubschrauber ist voll Nachtflug tauglich und unter anderem auch mit modernster Wärmebildtechnik ausgestattet, die zur Personensuche bei Nacht oder zum Aufspüren von Glutnestern bei Wald- und Flächenbränden eingesetzt werden kann.

Zur Waldbrandbekämpfung ist der MZLH mit einem 3800 Liter fassenden Wassertank ausgestattet, der während des Fluges in jedem offenen Gewässer gefüllt werden kann.

Bei dem MZLH handelt es sich um einen Hubschrauber vom Typ Sikorsky Firehawk S-70, der die zivile Variante des vor allem beim US-Militär eingesetzten Blackhawk-Hubschraubers darstellt. Der MZLH hat ein maximales Fluggewicht von 9.979 kg, eine maximale Reichweite von ca. 450 km und eine Höchstgeschwindigkeit von 277 km/h. Angetrieben wird Hubschrauber von zwei Turbinen mit je 2974 kw (4043 PS).

Zunächst ist der Hubschrauber auf dem ehemaligen Bundeswehr-Depot „Auf dem Hörnchen“ in Bingen-Dromersheim stationiert, auf dem ein provisorischer Landeplatz geschaffen wurde und eine der ehemaligen Lagerhallen des Depots als Hangar dient. Nach Abschluß der Landesgartenschau soll in der zur Zeit als Blumenhallen genutzten ehemaligen Güterabfertigung am Bahnhof Bingen eine Unterkunft für den Hubschrauber geschaffen werden, die auch gleichzeitig als Löschbootstation dienen soll.

Der Hubschrauber wird vorrangig regional eingesetzt. Bei größeren Wald- und Flächenbränden oder Naturkatastrophen kann der Hubschrauber aber auch bundesweit oder international eingesetzt werden. Dabei kommt die militärische Nutzung des Blackhawk auch dem Firehawk zu Gute, da diese Hubschrauber in den großen Militärtransportflugzeugen praktisch an jeden Ort der Welt transportiert werden können.

via 01.April 2008.

03.Mai 2008

UKW-Sprechfunkzeugnis

Ein hervorragendes Beispiel der funktionierenden Zusammenarbeit der Feuerwehr Bingen mit der Feuerwehr Ingelheim zeigt die gemeinsame Ausbildung zum Erwerb des „UKW-Sprechfunkzeugnisses für Binnenschifffahrtsfunk (UBI)“. Gemeinsam mit ihrem Ausbilder, Oliver Pohl, von der Feuerwehr Bingen galt es sich an 5 Ausbildungsabenden das theoretische und praktische Wissen anzueignen.

Nach der erfolgreichen abgeschlossen Prüfung am 3.Mai vor der Prüfungskommission der „Fachstelle der WSV für Verkehrstechniken“ im Gerätehaus der Feuerwehr Ingelheim sind nun 5 Kameraden der Feuerwehr Ingelheim und 1 Kamerad der Feuerwehr Bingen berechtigt am Funkverkehr der Binnenschifffahrt teilzunehmen.

Bei Einsätzen mit den Rettungs- und Mehrzweckbooten stellt dies eine erhebliche Erleichterung des Einsatzablaufes dar.

Die Feuerwehr Bingen gratuliert allen recht herzlich.

via 03.Mai 2008.

31. Juli 2008

Unwetter über Bingen

Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun

Das Unwetter am Mittwochabend hat auch die Region um Bingen nicht verschont. Die Feuerwehren der Stadt Bingen befreiten 12 vollgelaufene Keller und überflutete Straßenzüge von den Wassermassen. Besonders betroffen waren Bingerbrück und die Innenstadt.

In Bingen-Büdesheim geriet nach einem Blitzeinschlag die Lagerhalle eines Weingutes in Brand. Dank des schnellen Einsatzes der Wehr aus Büdesheim und mit der Unterstützung weiterer Stadtteilwehren konnte das Schadensausmaß und ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude, in denen sich eine Schreinerei und in einer angrenzenden Scheune eingelagertes Stroh befanden, verhindert werden. Vorsorglich rückte auch die Freiwillige Feuerwehr Gensingen mit dem Teleskopgelenkmast nach Büdesheim aus.

Für weitere Aufregung während dieses Einsatzes sorgte die Meldung über Gasgeruch in einem Binger Altenheim. Alle Messungen der Feuerwehr verliefen negativ und es wurde recht schnell Entwarnung gemeldet.

Die Einsätze im Stadtgebiet waren gegen 21:30 Uhr von den rund 95 Feuerwehr-Einsatzkräften abgearbeitet. Feierabend hieß es nun aber noch lange nicht für die Feuerwehrangehörigen.

Im Rahmen der Nachbarschaftshilfe rückte die Feuerwehr Bingen-Stadt kurze Zeit später erneut mit Stromaggregaten, Pumpen und Wassersaugern nach Waldalgesheim aus. Das Unwetter hatte dort für chaotische Verhältnisse gesorgt. Bis 02:30 Uhr in der Nacht unterstützten 23 Binger Kräfte die Kollegen der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe.

Der Binger Wehrleiter Marco Umlauf und Oberbürgermeisterin Birgit Collin-Langen waren mit der Leistung und dem Engagement aller Einsatzkräfte hoch zufrieden und danken allen für das große Engagement. Dass trotz dieser „Nachtschicht“ der Arbeitsplatz beim Arbeitgeber pünktlich besetzt wurde, ist deshalb umso stärker zu bewerten.

via 31. Juli 2008.