04. Mai 2013

2013_bingenspielmannszugsigmaringen

Feuerwehr feiert den Florianstag mit Gästen vom Rhein

Bingens Wehr nimmt am Gottesdienst mit der Partnerwehr von Bingen am Rhein teil

Sigmaringen Pfarrer Karl-Heinz Berger lässt es sich nie nehmen den Gottesdienst selbst zu feiern, wenn die Feuerwehr Sigmaringen den Florianstag traditionell in der Stadtkirche St. Johann begeht. Am vergangenen Samstag füllte sich die Kirche mit Feuerwehrangehörigen aus nah und fern. Mit dabei auch die Feuerwehr aus Bingen, die an diesem Wochenende Besuch von der Partnerwehr von Bingen am Rhein hatte und der Einladung des Sigmaringer Kommandanten Thomas Westhauser am Gottesdienst teilzunehmen, gerne nachkam.

Bingen vertieft Partnerschaft mit Bingen

„Unsere Partnerschaft war die letzten Jahre etwas eingeschlafen, aber letztes Jahr haben wir die Feuerwehr in Bingen am Rhein besucht und nun kamen 27 Kameraden zum Gegenbesuch zu uns“, sagt Bingens Abteilungskommandant Michael Arndt. Am Samstagmittag wanderten die beiden Wehren im Bittelschießer Täle bis zu den Sieben-Kirschbäumen, besuchten das Feuerwehrhaus in Sigmaringen und nach dem Gottesdienst am Abend gab es in Bingen ein gemeinsames Abendessen. „Sie haben gesagt, dass sie so eine Floriansfeier gar nicht kennen und dass es ihnen gefallen hat“, sagt Kommandant Thomas Westhauser, nachdem die Gäste von Bingen am Rhein die Rückreise antraten.

Zeichnen Sie das Kreuz vor dem Ausrücken

Pfarrer Berger stellte seine Predigt unter das Motto: „Wissen, zu wem man gehört…“ „Sie tragen eine Uniform, das heißt sie haben sich eine Form gegeben, an der einer den anderen erkennen kann und weiß, zu wem man gehört“, sagt Pfarrer Berger, der auch deutlich machte, dass die Feuerwehrmänner auch die Nachfolge des heiligen Florians antreten, der für seine Mitmenschen einstand.

Pfarrer Berger ermutigte die Feuerwehrmänner vor jedem Ausrücken ein Kreuz über sich zu zeichnen und an der Liebe Gottes zu den Menschen festzuhalten und an der Liebe des heiligen Florians, der immer konkret und zupackend war, um zu heilen und zu retten. „Haben sie einfach Dank für ihren Dienst und wissen sie immer, zu wem sie gehören“, sagt Pfarrer Berger und gedachte abschließend aller verstorbenen Kameraden sowie dem ehemaligen Kommandanten Rolf Pfänder.

Zum anschließenden Stehempfang im Feuerwehrhaus kamen auch die Sänger der Männerschola, die unter der Leitung des Bezirkskantors Klaus Krämer den Gottesdienst mitgestalteten. Auch die Kommandanten Dieter Müller aus Pfullendorf und Karl-Heinz Dumbeck aus Bad Saulgau nahmen an dem Fest teil, das der Spielmannszug der Feuerwehr musikalisch umrahmte.

von Ute Korn-Amann
Zeitungsartikel

Speichere in deinen Favoriten diesen Permalink.

Die Kommentare sind geschlossen.