23. Juli 2014

Feuerwehr Bingen muss erneut einen Großbrand bekämpfen


Nur zwei Tage nach dem tragischen Brand in der Binger Gerbhausstraße mussten die Binger Feuerwehren am Mittwoch (23.07.14) erneut zu einem Großbrand ausrücken. Gegen 00:14 Uhr wurde der Brand von Strohballen am Ortsrand von Dromersheim gemeldet.
Bereits auf der Anfahrt war der Feuerschein von Büdesheim aus zu sehen. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte das Strohballenlager bereits in voller Ausdehnung. Dort sind nach Angaben des Eigentümers ca. 900 Strohballen gelagert.
Die ersten Kräfte schirmten die Stallgebäude in unmittelbarer Nähe mit einer Wasserwand ab und konnten so einen Übergriff verhindern. Die Strohballen an sich können nur kontrolliert ab-brennen gelassen werden.
Gegen 4 Uhr war der Brand soweit eingedämmt, dass die Kräfte vor Ort bis auf eine Brandwache reduziert wurden. Diese wird mindestens noch bis zum heutigen Abend vor Ort bleiben.
Problematisch gestaltete sich die Löschwasserversorgung. Hierfür mussten Schlauchleitungen über mehrere hundert Meter zum Brandweiher und einem Hydranten verlegt werden.
An den Löscharbeiten waren rund 45 Einsatzkräfte der Feuerwehren Dromersheim, Büdesheim, Bingen-Stadt und Bingerbrück unter Leitung des Wehrleiters Marco Umlauf beteiligt.
Unterstützt wurden die Binger Einsatzkräfte von den Feuerwehren aus Sprendlingen und Ingel-heim mit weiteren Tanklöschfahrzeugen und dem stv. Kreisfeuerwehrinspekteur Bernhard Ketelaer.

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